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© The Munch Museum / The Munch Ellingsen Group / VG Bild-Kunst, Bonn 2012

Galerie

Edvard Munch. Der moderne Blick 9. FEB bis 28. Mai 2012 SCHIRN KUNSTHALLE

Auf der BÜhne

Seit den 1890er Jahren versah Munch die von ihm dargestellten Szenen mit einer gewissen Theatralität. Das gilt insbesondere für die Anordnung der Figuren sowie deren feierliche, steife und oftmals frontale Haltung. Unter dem Einfluss von August Strindberg, mit dem er in den 1890er Jahren in Berlin häufig zusammenkam, und von Max Reinhardt, für den er 1906 und 1907 Regieskizzen und einen Bilder-Fries anfertigte, verstärkte sich diese Tendenz noch weiter. Strindberg und Reinhardt vertraten die Idee eines intimen oder Kammertheaters, in dem die Distanz zwischen Schauspieler und Zuschauer so gering wie möglich ist, um die emotionale Anteilnahme zu erhöhen. Ihrer Ansicht nach sollte der Bühnenraum einer geschlossenen Kammer ähneln, bei der man lediglich eine Wand entfernt hätte, um sie zum Zuschauerraum hin zu öffnen. Genau diese Maßgabe machte sich Munch in der Serie Das grüne Zimmer zunutze, die er 1907, also unmittelbar im Anschluss an seine Zusammenarbeit mit Reinhardt, mit der Absicht begann, den Betrachter stärker in den Bildraum einzubeziehen.

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© The Munch Museum/ The Munch Ellingsen Group/ VG Bild-Kunst, Bonn 2011

Programmzettel von Henrik Ibsens Gespenster
Archiv des Deutschen Theaters, Berlin

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